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    Grüne Mauer in Sahara

    Eine "grüne Mauer" soll das Vordringen der Wüste auf dem afrikanischen Kontinent bremsen.

    Grüne Mauer in Sahara

    Ein 7000 Kilometer lange und fünf Kilometer breite „grüne Mauer", ein Baumstreifen von Dakar im Westen nach Djbouti im Osten soll der weiteren Ausbreitung der Sahara Einhalt gebieten. Sie soll durch die Länder Senegal, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger, Nigeria, Tschad, Sudan, Erithrea, Äthiopien bis nach Djibouti führen. Das Projekt soll aber nicht nur die Wüste, sondern auch die Armut bekämpfen.

    Der Präsident Abdoulaye Wade hat das Volk aufgefordert, Pflanzen auszuwählen, die sich gut an die Standortbedingungen anpassen und die der Bevölkerung eine Einkommenmöglichkeit bescheren, so dass sie für den Kampf gegen den Hunger nützlich sind.

    Vier von fünf Setzlingen werden Senegalakazien sein, aus deren Saft der Lebensmittelzusatz Gummi arabicum gewonnen wird. Die Früchte der Wüstendattel kann man essen, das Öl der Purgiernuss wird zu Biodiesel verarbeitet. Diese Pflanzen wachsen auf sandigen Böden und brauchen wenig Wasser. Regenrückhaltebecken sollen dafür sorgen, dass die Senegalesen das ganze Jahr über Landwirtschaft treiben können.

    Die Ausbreitung von Wüsten bedroht nach Einschätzung von US-Forschern in großem Ausmaß die Lebensräume von Menschen. Besonders dramatisch seien die Verluste an bewohnbaren und landwirtschaftlich nutzbaren Flächen in China und Nigeria, berichteten Wissenschaftler des "Earth-Policy-Instituts". Als Hauptgründe nannten die Umweltforscher Überweidung und falsche Ackerbaumethoden sowie den Anstieg des Meeresspiegels infolge des Klimawandels.

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