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    Japan: Der Kampf gegen den Super-Gau

    Im japanischen Kernkraftwerk  Fukushima 1  greifen die japanischen Behörden zu verzweifelten Maßnahmen um eine Notkühlung der Reaktoren  einigermaßen sicherzustellen.

    Japan: Der Kampf gegen den Super-Gau

    Im japanischen Kernkraftwerk (KKW) Fukushima 1 rund 240 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tokio greifen die japanischen Behörden und der Betreiber der Anlage, Tokyo Electric Power Company (Tepco), zu verzweifelten Maßnahmen um eine Notkühlung der Reaktoren und insbesondere des Lagerbeckens für alte Brennelemente im Reaktor 4 zumindest einigermaßen sicherzustellen. Dort sollen die Brennelemente mittlerweile sogar komplett freiliegen - Tepco hat das allerdings bestritten. Klar ist laut der International Atomic Energy Agency (IAEA), dass die Temperatur im Lagerbecken dramatisch angestiegen ist: von Normalwerten unter 25°C auf gestern 84°C. Zahlen von heute liegen nicht vor. Hubschrauber haben deshalb mehrfach große Mengen an Wasser über dem Gelände von Fukushima 1 abgeworfen. Die Aktion musste aber mittlerweile abgebrochen werden, weil die Strahlung über dem KKW viel zu hoch ist. Nach Regierungsangaben liegt sie zurzeit bei 4,13 Millisievert pro Stunde. In Deutschland gibt es eine natürliche Strahlenbelastung von rund 2,4 Millisievert - pro Jahr. Als Ergänzung bzw. Ersatz zum Lufteinsatz werden derzeit Wasserwerfer installiert, die möglichst bald ihre Arbeit aufnehmen sollen. Bei dem Versuch eine Kernschmelze in den Reaktoren und einen anschließenden Super-Gau zu verhindern, hängt jedoch viel davon ab, ob es im Laufe des heutigen Tages wie erhofft gelingt, die normale Stromversorgung am KKW Fukushima wieder herzustellen. Dann könnte das normale Kühlsystem seinen Betrieb aufnehmen

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