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    Klimakonferenz in Cancun

    Mexikos Präsident Felipe Calderón eröffnete die Konferenz. Er forderte die 15 000 Delegierten aus 194 Staaten dazu auf, nationale Interessen zurückzustellen, um den Klimawandel gemeinsam zu bekämpfen. «Die Atmosphäre kennt keine staatliche Souveränität», sagte Calderón.

    Klimakonferenz in Cancun

    Der Gipfel dauert bis zum 10. Dezember. Als höchstrangige Schweizer Vertreterin reist Bundespräsidentin Doris Leuthard in der zweiten Woche nach Cancún.

    Falls in Cancún nicht konkrete Fortschritte gelingen, könnten einige Teilnehmer die Geduld verlieren, sagte EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard in Brüssel. «Die EU ist bereit, in Cancún einen ehrgeizigen globalen Klimaschutzrahmen zu vereinbaren», sagte die Dänin.

    Die Europäer beharren vor dem Gipfel auf ihren Klimazielen. Demnach müssen andere Länder mitziehen, bevor die EU ihre Zusage, den Kohlendioxid-Ausstoss bis 2020 um 20 Prozent zu senken, auf die Marke von 30 Prozent nach oben schraubt.

    China und USA verpflichten

    Die freiwilligen Vereinbarungen von Kopenhagen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen hätten sich als besser herausgestellt, als er zunächst gedacht habe, sagte der deutsche Umweltminister Norbert Röttgen.

    Nun gelte es, diese weiter festzuklopfen. Diese Vereinbarung allein werde aber nicht reichen, um die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen.

    Dafür müssten auch China und die USA ins Boot geholt werden, die 40 Prozent der weltweiten Emissionen verursachen. China unternehme auf nationaler Ebene beachtliche Anstrengungen, sagte Röttgen. Aber das Land sei «relativ zurückhaltend», internationale Verpflichtungen einzugehen.

    China dürfte in Cancún zum besonders umworbenen Partner werden, während die USA seit der Niederlage für US-Präsident Barack Obama bei den Kongresswahlen als gelähmt gelten.

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